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Section: Dienstprogramme für Benutzer (1)Updated: April 2010
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BEZEICHNUNG
dir - Verzeichnisinhalte auflistenÜBERSICHT
dir [OPTION]... [DATEI]...BESCHREIBUNG
Auflistung von Informationen über die DATEIen (Standardvorgabe ist das aktuelle Verzeichnis). Die Einträge werden alphabetisch sortiert, falls weder -cftuvSUX noch --sort angegeben wurden.
Die obligatorischen Argumente für Optionen sind für deren Kurz- und Langform gleich.
- -a, --all
- Einträge nicht ignorieren, die mit ».« beginnen
- -A, --almost-all
- Die impliziten Einträge ».« und »..« nicht auflisten
- --author
- Mit -l den Autor jeder Datei ausgeben
- -b, --escape
- Bei nichtdruckbaren Zeichen Maskierungen im C-Stil ausgeben
- --block-size=GRÖSSE
- Blöcke von GRÖSSE Byte benutzen. Zum Format von GRÖSSE siehe unten
- -B, --ignore-backups
- Implizite Einträge, die auf »~« enden, nicht auflisten
- -c
- Mit -lt: Sortieren nach und Anzeigen von ctime (die Zeit der letzten Änderung der Statusinformation der Datei); mit -l: Anzeigen von ctime, sortieren nach Name; ansonsten: Sortieren nach ctime
- -C
- Einträge in Spalten auflisten
- --color[=WANN]
- Farbige Ausgabe. WANN ist in der Voreinstellung »always« (immer), kann aber auch »never« (niemals) oder »auto« (automatisch) sein. Weitere Informationen unten
- -d, --directory
- Verzeichniseinträge statt der -inhalte auflisten und symbolische Links nicht dereferenzieren
- -D, --dired
- Ausgabe erzeugen, die für Emacs' »dired«-Modus geeignet ist
- -f
- Nicht sortieren, -aU an‐ und -ls --color abschalten
- -F, --classify
- Indikator (einer aus »*/=>@|«) an Einträge anhängen
- --file-type
- Genauso, aber kein »*« anhängen
- --format=WORT
- »across« -x, »commas« -m, »horizontal« -x, »long« -l, »single-column« -1, »verbose« -l, »vertical« -C
- --full-time
- Wie -l --time-style=full-iso
- -g
- Wie -l, aber Besitzer nicht auflisten
- --group-directories-first
- Verzeichnisse vor den Dateien gruppieren.
- Kann mit einer --sort-Option erweitert werden, aber die Benutzung von --sort=none (-U) schaltet die Gruppierung ab
- -G, --no-group
- Bei einem langen Listenformat die Gruppennamen nicht ausgeben
- -h, --human-readable
- Mit -l die Größen in menschenlesbarem Format ausgeben (z. B. 1K 234M 2G)
- --si
- Genauso, aber Potenzen von 1000 statt 1024 benutzen
- -H, --dereference-command-line
- Symbolischen Links folgen, die auf der Befehlszeile aufgeführt sind
- --dereference-command-line-symlink-to-dir
- Jedem symbolischen Link auf der Befehlszeile folgen, der auf ein Verzeichnis zeigt
- --hide=MUSTER
- Implizite Einträge, auf die das Shell‐MUSTER passt, nicht auflisten (wird durch -a oder -A außer Kraft gesetzt)
- --indicator-style=WORT
- Indikator des Stils WORT an die Namen der Einträge anhängen: »none« (Standardvorgabe), »slash« (-p), »file-type« (--file-type), »classify« (-F)
- -i, --inode
- Indexnummer jeder Datei ausgeben
- -I, --ignore=MUSTER
- Implizite Einträge, auf die das Shell‐MUSTER passt, nicht auflisten
- -k
- Wie --block-size=1K
- -l
- Langes Listenformat verwenden
- -L, --dereference
- Beim Anzeigen der Dateiinformationen für einen symbolischen Link werden die Informationen für die Datei angezeigt, auf die der Link zeigt, statt für den Link selbst
- -m
- Die Breite mit einer durch Kommata getrennten Liste von Einträgen auffüllen
- -n, --numeric-uid-gid
- Wie -l, aber numerische Benutzer- und Gruppen-IDs auflisten
- -N, --literal
- Eintragsnamen unbehandelt anzeigen (z. B. Steuerzeichen nicht besonders behandeln)
- -o
- Wie -l, aber Gruppeninformationen nicht auflisten
- -p, --indicator-style=slash
- Den »/«-Indikator an Verzeichnisse anhängen
- -q, --hide-control-chars
- »?« statt nichtdruckbarer Zeichen ausgeben
- --show-control-chars
- Nichtdruckbare Zeichen anzeigen, wie sie sind (Standardvorgabe, außer wenn das Programm »ls« ist und die Ausgabe auf ein Terminal geht)
- -Q, --quote-name
- Eintragsnamen in doppelte englische Anführungszeichen einschließen
- --quoting-style=WORT
- Anführungszeichen‐Stil WORT für Eintragsnamen benutzen: literal, locale, shell, shell-always, c, escape
- -r, --reverse
- Umgekehrte Reihenfolge beim Sortieren
- -R, --recursive
- Unterverzeichnisse rekursiv auflisten
- -s, --size
- Die zugeteilte Größe jeder Datei in Blöcken ausgeben
- -S
- Nach Dateigröße sortieren
- --sort=WORT
- Nach WORT anstatt nach Namen sortieren: »none« -U, »extension« -X, »size« -S, »time« -t, »version« -v
- --time=ZEIT
- Mit -l Zeit als ZEIT statt der Änderungszeit anzeigen: »atime« -u, »access« -u, »use« -u, »ctime« -c oder »status« -c; die angegebene Zeit als Sortierschlüssel verwenden, wenn --sort=time angegeben wurde
- --time-style=STIL
- Mit -l Zeiten im Stil STIL anzeigen: full-iso, long-iso, iso, locale, +FORMAT. FORMAT wird wie bei »date« interpretiert; falls FORMAT die Form FORMAT1<Zeilenumbruch>FORMAT2 hat, wird FORMAT1 für nicht kürzlich geänderte Dateien benutzt und FORMAT2 für kürzlich geänderte. Wenn STIL mit »posix-« beginnt, hat STIL nur außerhalb der POSIX-Locale einen Effekt
- -t
- Nach Änderungszeit sortieren
- -T, --tabsize=ANZAHL
- Tabulatorstopps nach jeweils ANZAHL Spalten setzen statt 8
- -u
- Mit -lt: Sortieren nach und Anzeigen der Zugriffszeit; mit -l: Anzeigen der Zugriffszeit, sortieren nach Name; ansonsten: Sortieren nach Zugriffszeit
- -U
- Nicht sortieren; Einträge in der Reihenfolge des Verzeichnisses auflisten
- -v
- Natürliche Sortierung von (Versions)nummern im Text
- -w, --width=BREITE
- Bildschirmbreite mit BREITE statt des aktuellen Wertes annehmen
- -x
- Einträge in Zeilen statt in Spalten auflisten
- -X
- Alphabetisch nach der Erweiterung des Eintrags sortieren
- -Z, --context
- Jeden SELinux-Sicherheitskontext jeder Datei anzeigen
- -1
- Eine Datei pro Zeile auflisten
- --help
- Diese Hilfe anzeigen und beenden
- --version
- Versionsinformation anzeigen und beenden
GRÖSSE kann eine der folgenden Abkürzungen sein (oder eine Ganzzahl, der optional eine der Abkürzungen folgt): KB 1000, K 1024, MB 1000*1000, M 1024*1024 und so weiter für G, T, P, E, Z, Y.
Die Verwendung von Farben zur Unterscheidung von Dateitypen ist sowohl in der Voreinstellung als auch bei --color=never ausgeschaltet. Mit --color=auto gibt ls nur dann Farbcodes aus, wenn die Standardausgabe mit einem Terminal verbunden ist. Die Umgebungsvariable LS_COLORS kann diese Einstellungen ändern. Benutzen Sie den Befehl dircolors, um sie festzulegen.
Rückgabewert:
- 0
- wenn alles in Ordnung ist,
- 1
- bei kleineren Problemen (z. B. kein Zugriff auf Unterverzeichnis),
- 2
- bei ernsthaften Schwierigkeiten (z. B. kein Zugriff auf Befehlszeilenargument).
AUTOR
Geschrieben von Richard M. Stallman und David MacKenzie.FEHLER BERICHTEN
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ÜBERSETZUNG
Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Karl Eichwalder <ke@suse.de>, Lutz Behnke <lutz.behnke@gmx.de>, Michael Schmidt <michael@guug.de>, Michael Piefel <piefel@informatik.hu-berlin.de> und Tobias Quathamer <toddy@debian.org> erstellt.Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die GNU General Public License Version 3 oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen.
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Time: 17:10:14 GMT, January 19, 2012



