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  1. close.2.man
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1. close.2.man

Manpage of CLOSE

CLOSE

Section: Linux\-Programmierhandbuch (2)
Updated: 28. Dezember 2007
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BEZEICHNUNG

close - Dateideskriptor schließen  

ÜBERSICHT

#include <unistd.h>

int close(int fd);
 

BESCHREIBUNG

close() schließt einen Dateideskriptor, so dass dieser nicht mehr zu einer Datei gehört und wieder verwendet werden kann. Alle zum Prozess gehörenden Datensatz-Sperren (siehe fcntl(2)) der mit dem Deskriptor verbundenen Datei werden aufgehoben. Die Aufhebung der Sperren erfolgt unabhängig von dem Deskriptor, mit dem die Sperre eingerichtet wurde.

Wenn fd der letzte Deskriptor der zugehörigen offenen Datei ist (siehe open(2)), werden die zugehörigen Ressourcen freigegeben. War der Deskriptor der letzte Verweis auf eine Datei, die mittels unlink(2) entfernt wurde, wird die Datei gelöscht.  

RÜCKGABEWERT

Nach erfolgreicher Ausführung gibt close() 0 zurück. Bei Fehlern wird -1 zurückgegeben und errno entsprechend gesetzt.  

FEHLER

EBADF
fd ist kein gültiger Deskriptor für eine geöffnete Datei.
EINTR
Der Aufruf von close() wurde von einem Signal unterbrochen (siehe signal(7)).
EIO
Es trat ein I/O-Fehler auf.
 

KONFORM ZU

SVr4, 4.3BSD, POSIX.1-2001.  

ANMERKUNGEN

Es ist ein verbreiteter, ernster Programmierfehler, den Rückgabewert von close nicht zu prüfen. Es ist durchaus möglich, dass Fehler bei einer früheren write(2)-Operation erst bei dem abschließenden close()-Zugriff gemeldet werden. Wird der Rückgabewert beim Schließen einer Datei nicht geprüft, kann dies zu unbemerktem Datenverlust führen. Dies kann vor allem mit NFS und »Disk Quotas« beobachtet werden.

Ein erfolgreiches »close« garantiert nicht, dass die Daten erfolgreich auf der Festplatte gespeichert wurden, weil der Kernel verzögert schreibt. Es ist bei Dateisystemen nicht üblich, beim Schließen des Streams die Puffer zu leeren. Wenn Sie sicher sein müssen, dass die Daten physisch gespeichert sind, verwenden Sie fsync(2). (Hierbei kommt es auf die Hardware Ihrer Festplatte an.)

Wahrscheinlich ist es unklug, Dateideskriptoren zu schließen, die möglicherweise noch durch Systemaufrufe in anderen Threads desselben Prozesses belegt sein können. Da Dateideskriptoren wiederverwendet werden können, kann dies zu undurchsichtigen »Race Conditions« mit unbeabsichtigten Nebenwirkungen führen.  

SIEHE AUCH

fcntl(2), fsync(2), open(2), shutdown(2), unlink(2), fclose(3)  

KOLOPHON

Diese Seite ist Teil der Veröffentlichung 3.27 des Projekts Linux-man-pages. Eine Beschreibung des Projekts und Informationen, wie Fehler gemeldet werden können, finden sich unter http://www.kernel.org/doc/man-pages/.

 

ÜBERSETZUNG

Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Ralf Demmer <rdemmer@rdemmer.de> und Martin Eberhard Schauer <Martin.E.Schauer@gmx.de> erstellt.

Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die GNU General Public License Version 3 oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen.

Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an <debian-l10n-german@lists.debian.org>.


 

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Time: 17:34:49 GMT, October 23, 2013

2. close.9.man

Manpage of close

close

Section: Tcl Built-In Commands (n)
Updated: 7.5
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NAME

close - Close an open channel  

SYNOPSIS

close channelId



 

DESCRIPTION

Closes the channel given by channelId.

ChannelId must be an identifier for an open channel such as a Tcl standard channel (stdin, stdout, or stderr), the return value from an invocation of open or socket, or the result of a channel creation command provided by a Tcl extension.

All buffered output is flushed to the channel's output device, any buffered input is discarded, the underlying file or device is closed, and channelId becomes unavailable for use.

If the channel is blocking, the command does not return until all output is flushed. If the channel is nonblocking and there is unflushed output, the channel remains open and the command returns immediately; output will be flushed in the background and the channel will be closed when all the flushing is complete.

If channelId is a blocking channel for a command pipeline then close waits for the child processes to complete.

If the channel is shared between interpreters, then close makes channelId unavailable in the invoking interpreter but has no other effect until all of the sharing interpreters have closed the channel. When the last interpreter in which the channel is registered invokes close, the cleanup actions described above occur. See the interp command for a description of channel sharing.

Channels are automatically closed when an interpreter is destroyed and when the process exits. Channels are switched to blocking mode, to ensure that all output is correctly flushed before the process exits.

The command returns an empty string, and may generate an error if an error occurs while flushing output. If a command in a command pipeline created with open returns an error, close generates an error (similar to the exec command.)  

EXAMPLE

This illustrates how you can use Tcl to ensure that files get closed even when errors happen by combining catch, close and return:

proc withOpenFile {filename channelVar script} {
    upvar 1 $channelVar chan
    set chan [open $filename]
    catch {
        uplevel 1 $script
    } result options
    close $chan
    return -options $options $result
}

 

SEE ALSO

file(n), open(n), socket(n), eof(n), Tcl_StandardChannels(3)

 

KEYWORDS

blocking, channel, close, nonblocking


 

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